Das Geheimnis der weißen Mönche

Rainer M. Schröder setzt neue Maßstäbe: Ein atemberaubender Roman aus der Zeit der Inquisition.

Der junge Fuhrmann Jakob Tillmann hat den todkranken Bruder Anselm ins Zisterzienserkloster Himmerod gebracht. Nicht in seinen kühnsten Träumen hatte er sich ausgemalt, in welche Gefahr er sich in dieser stürmischen Februarnacht damit begibt: Denn einige sehr ehrgeizige Kirchenmänner wollen wissen, was ihm der sterbende Bruder Anselm anvertraut hat - doch Jakob ist völlig ahnungslos, nach welcher Information sie suchen... Die Folter droht, und er begreift daß er es mit machthungrigen Kirchenmännern zu tun hat, die vor nichts zurückschrecken. Nur eins kann Jakob retten: Er muss das Geheimnis der weißen Mönche lüften!

Ein packender Roman aus der Zeit der Inquisition - und ein mitreißendes Plädoyer für mehr Toleranz.

Arena Verlag, Würzburg 1996
DM/SFr: 34,-
ISBN: 3-401-04446-X
Umfang: 488 Seiten

Ausstattung: Gebunden. Farbiger Vorsatz.
Mit Lesebändchen, Karte und Einband von Klaus Steffens


Pressestimmen

"Ein Kloster-Werk ohne Eco-Echo ist dieser neue Schröder-Roman um den jungen Jakob, das Geheinmis des sterbenden Bruders Anselm, Angst vor Folter und Bann, um weltliche Schwächen und kirchliche Macht zu Zeiten, als Andersdenkende zu Hexen und Inquisitionsopfern gemacht wurden, aber auch um den ersten Lichtstreif klerikaler Aufklärung. Eine dichte Story, vom Autor u.a. vor Ort im Eifel-Kloster recheriert. Mit Begriffserläuterungen, Literaturverzeichnis und ganz konkreten Service-Angeboten in Sachen weiterer Wissensvertiefung. Vorzüglich!"
Welt am Sonntag Nr. 49, 8. Dezember 1996

"Von Dokudrama sprechen die Amerikaner, wenn sie in einem Film tatsächliche Ereignisse mit erfundenen Personen und fiktiven Handlungen zu einem atemberaubenden, explosiven Cocktail mischen. Rainer M. Schröder ist mit seinem Buch, genau das gelungen. "Das Geheimnis der weißen Mönche " ist ein Dokukrimi, fesselnd und geheimnisvoll wie "Der Name der Rose" und "Der Medicus". Der bis zur letzten Seite vor Spannung knisternde Roman und sein offenes Ende lassen auf eine baldige Fortsetzung hoffen, denn der Leser will unbedingt wissen, wie es mit Jakob Tillmann weitergeht.
Buch des Monats, X-mag, Nr. 2/1997
"Dieser spannende Roman fesselt den nicht nur jugendlichen Leser, gibt über Parteinahme auch Antworten zu religionsbezogenen Fragestellungen, z.B. ‘Warum läßt Gott Böses zu?’. Ein spannender, facettenreicher Roman mit Hintergrung und Tiefgang, Gesprächsanstößen.
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, NW
"Der meisterhafte Abenteuerroman spielt nicht in fernen Ländern, sondern in den linksrheinischen Gebieten zwischen Koblenz und Trier. Der Roman ist vordergründig äußerst spannend; hintergründig klärt er über historische und theologische Zusammenhänge auf, und zwar mit erstaunlich hohem Anspruch."
Verband Bildung und Erziehung
"Rainer M. Schröder hat für seinen überaus spannenden Roman, der auch für Erwachsene durchaus lesenswert ist, drei Jahre recheriert. Das merkt man an der packenden Story, die den Leser von Himmerod durch die Eifel nach Trier und Koblenz führt, an: Schröder zeichnet das mittelalterliche Ambiente dieser Stätten und Städte mit zahlreichen Details nach und läßt sie lebendig werden. Interessant, gerade für Jugendliche als Ergänzung des manchmal allzu trockenen Geschichtsunterrichts, sind in die Handlung eingeflochtene Informationen über das Mittelalter, die "Gründe" für die Hexenverfolgung, die Kirchenpolitik der "dunklen" Zeit. Schröder macht die grauenhafte Ungerechtigkeit dieser Epoche deutlich: Ob er Jakob Volksbelustigungen auf Kosten Blinder beobachten oder vor Folterqualen erschaudern läßt- seinen Lesern schenkt er ein realistisches Bild.
Und er zeigt, was dem Grauen und der Unbarmherzigkeit immer wieder erfolgreich entgegengesetzt werden kann: Menschlichkeit, Nähe, Freundschaft. Und ein unerschütterlicher Glaube."
Trierischer Volksfreund, Nr. 238, 12/13 Oktober 1996
"Der Autor Rainer M. Schröder läßt das "Geheimnis der weißen Mönche", die abenteuerliche Geschichte um den jungen Jakob, kurz nach dem Westfälischen Frieden spielen. In einer Zeit, in der Deutschland noch unter den Folgen des 30jährigen Krieges litt. Obwohl das Buch mit 480 Seiten eine für Jugendromane nicht alltäglichen Umfang aufweist, ist es durchgängig spannend und eindrucksvoll geschrieben.
Geschickt in der eigentlichen Handlung verpackt erfährt der Leser auch vieles über das Klosterleben, die Hintergründe für Hexenverfolgung, Inquisition und andere kirchenhistorische Ereignisse. Selbst die gelegentlichen religionsphilosophischen Betrachtungen werden nicht als Bruch der Handlung sondern als interessante Ergänzung empfunden.
Der Roman ist allerdings nur für "leseerfahrene" Jugendliche zu empfehlen, die sich auch für historische Hintergründe interessieren."
Die Rheinpfalz, Nr. 7, 09. Januar 1997
"Nach dem Abenteuerroman "Die wunderbare Weltreise des Jonathan Blum" ist jetzt unter dem Titel "Das Geheimnis der weißen Mönche" ein weiteres in mehrerer Hinsicht ungewöhnliches Buch von Rainer Maria Schröder erschienen. Ein auf genauen Recherchen basierender, atmosphärisch dichter, ungemein fesselnder historischer Roman, der, wie schon das erstgenannte Buch, auf eine subtile, die Grenzen des Genres überschreitende Weise mehrschichtig ist; so daß er beispielsweise gleichzeitig auch als zeitlos aktueller Entwicklungs- oder als philosophischer Roman gelesen werden kann."
Deutschland Radio, Deutschlandfunk, Funkhaus Köln 19. Okt. 1996
"Rainer M. Schröder zeichnet ein unglaublich detailliertes und packendes Bild der damaligen Ereignisse. Wie durch einen Zeitsauger schlüpft der Leser in das Moselleben der Mittelalters. Durch den Mönch mit der Augenklappe, Bruder Basilius, plädiert Schröder für mehr Toleranz und Güte, gerade in einer Zeit, wo skrupellose Kirchenoberen den Glauben der Menschen ausnützen. Doch der religiös-kritische Touch des Buches stört nicht im geringsten, Schröder verwebt gekonnt Reflexion und Abenteuer.
Rhein –Zeitung, Nr. 288, 11. Dez. 1996
"Durch seine langjährigen Recherchen und die Verbindung von Geschichtswerk und Abenteuerstory ist dem Autor ein brillantes und zugleich lehrreiches Werk gelungen. Ein atemberaubender Roman über Hexenverbrennung und Inquisition, der ein Zeichen für mehr Toleranz setzt. Einmal angefangen zu lesen, legt man den Wälzer nicht mehr aus der Hand."
ARD/ZDF – Videotext-Zentrale
"Schon auf den ersten Seiten wird der Leser von der teils erdachten, teils wahren Geschichte – Handlungsorte und verschiedene Ereignisse gab es tatsächlich – gefesselt. Und die Spannung hält bis zum Ende an, so daß sich der Leser auf der letzten Seite wünscht, es gäbe noch einen zweiten Band, in dem Jakobs Geschichte fortgeschrieben wird." (ab 12).
Augsburger Allgemeine, 20. Nov. 1996



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