Das Geheimnis des Kartenmachers

Der packende historische Roman, der im August 2002 im Arena Verlag erscheint, erzählt von den abenteuerlichen Wagnissen und tödlichen Gefahren des Kartenmachens – und von der brennenden Sehnsucht, die Geheimnisse der Welt zu enthüllen.

Augsburg im Jahre 1490: Erleichtert lässt der 16-jährige Caspar Sebald die elterliche Schenke und die Mauern seiner Heimatstadt hinter sich. Mit einem harmlosen Streich machte er sich den mächtigen Domherren Servatius von Pirkheim zum Feind und der ließ ihn zur Strafe in den Wasserker werfen und an den Pranger stellen! An liebsten würde Caspar nun in fremde Länder ziehen – doch dazu fehlt ihm jede Möglichkeit. Genau genommen besitzt er nichts außer einem einzigen, ungewöhnlichen Talent: Er hat die Gabe des blitzschnellen Gedächtnisses, kann sich im Handumdrehen komplizierte grafische Muster und zeichnerische Details merken.

Genau wegen dieser Gabe hat ihn nun der kauzige Kupferstecher Bartholomäus Wolkenstein in seine Dienste genommen. In seiner Werkstatt ausserhalb der Stadttore auf einem alten heruntergekommenen ehemaligen Mühlhof findet Caspar Unterschlupf. Doch schon bald fallen ihm merkwürdige Dinge auf: Nicht nur das Mädchen Klara, das mit ihnen auf dem Mühlhof lebt, verhält sich seltsam. Auch sein Meister gibt ihm Rätsel auf: Woran arbeitet er in seinem Sanctum, seiner geheimen Kammer? Und was enthalten die Briefe und Päckchen, die er von Boten aus allen Teilen empfängt? Geht es dabei um die neuen astronomischen Theorien, wonach die Erde eine Kugel sei? Für die Kirche sind dies gotteslächerliche Gedanken – und tatsächlich setzen der Augsburger Domherr und der berüchtigte Inquisitor Heinrich Institoris alles daran Meister Bartholo der Ketzerei zu überführen. Als wäre das alles nicht schlimm genug, soll Caspar ihnen auch noch dabei helfen – oder ihm droht selbst der Scheiterhaufen!

ca. 400 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
EUR 17,50





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