Die wundersame Weltreise des Jonathan Blum


Ein Leseerlebnis der Extraklasse!

Nur wer wie Rainer M. Schröder selbst die ganze Welt bereist hat, wird einen solchen Abenteuerroman schreiben können... Spannend, gut recherchiert, mit atembraubendem Tempo.

Jonathan Blum kann die Enge seines Elternhauses nicht mehr ertragen. Nach Pogromen in Polen mit seiner jüdischen Familie nach Rostock geflohen, sucht der 16jährige jetzt für sich allein die Freiheit - und schifft sich 1858 auf dem Auswandererschiff Liberty nach Amerika ein. Doch was erwartet ihn dort nicht alles! Die harte Arbeit beim Kohlenhändler, die Wanderschaft mit dem Berufsspieler Quinn stehen nur am Anfang einer unglaublichen Abenteuerreise, die Jonathan unfreiwillig um die ganze Welt führt: z.B. mit den legendären Siedlertrecks durch Amerika, in ein Goldsuchercamp, auf unfreiwilligen Seefahrten bis zu einer abgelegenen Insel in die Südsee...

Doch nach langen Irrfahrten findet der junge Mann schließlich die Freiheit - und sich selbst.

Arena Verlag, Würzburg 1995
DM/SFr.:29,80 ÖS: 220,-
ISBN: 3-401-04447-8
Format: 12,5 x 20,1cm
Umfang: 432 Seiten

Austattung: Gebunden. Farbiger Vorsatz.
Mit Lesebändchen, Weltkarte und Register.
Einband von Klaus Steffens.


Pressestimmen

"Ein atemberaubender Roman, den niemand so schnell aus der Hand legen kann: Ein jüdischer Junge aus dem Jahr 1858 erzählt von seiner Reise um die Welt. Eine Reise, die nicht zuletzt eine Reise zu sich selbst zu werden scheint… Toll erzählt, mit vielen historischen, politischen und geographischen Informationen: Das Zeug zum neuen Klassiker!"
Minipost, Nr. 12 Dezember 1995

"[Der Roman] …erfüllt viele Ansprüche auf einmal: Es ist nicht nur Reisebericht, sondern taucht ein in die Welt jüdischen Brauchtums, streift Ereignisse der Geschichte und ist zudem unterhaltsam. Trotzdem: Das Buch von Rainer M. Schröder ist nicht überladen. Für "Weltreisende" ab 14."
Augsburger Allgemeine, 17.1.1996

"Neben dem konkreten Fall, der abenteuerlichen Weltreise des jüdischen Jungen Jonathan Blum, gestaltet der Autor wie immer in seinen Romanen höchst aktuelle Themen, die über die Handlung hinausgehen. Der Leser muss sich intensiv mit dem Judentum und ewigen Verfolgung durch Antisemiten auseinandersetzen. Er darf sich mit Jonathan identifiziern und mit ihm die Enge der Welt fühlen, die (nicht nur für Juden) von Vorschriften und Ungerechtigkeit eingeengt ist. Ohne das Ziel der Sehnsucht zu kennen, will er ausbrechen und frei sein. Und wieder darf der Leser mit Jonathan die Erkenntnis erleben, dass der Mensch weniger durch äußeren Druck leidet als durch selbstangelegte Fesseln. Ohne Vergangenheit ist keine Zukunft möglich, nur so wird die innere Befreiung gelingen, der Einzelene Zeit finden zur Selbstfindung, zur Ruhe von Körper und Geist. Perfekt!"
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (VJA) in der GEW, Rheinland- Pfalz

"Ein Werk in der Tradition der grossen Abenteuer- und Entwicklungsromane des 19.Jh., dessen Schauplätze ein ungeheuer plastisches Zeitbild ergeben. Beieindruckende Charakterdarstellung, hochaktuelle Auseinandersetzung mit der jüdischen Religion. Mitreissende Spannung! (Abenteuer: Entwicklung: Judentum)." Ab 12 Jahren
Schweizer Bibliotheksdienst, K/J 4/95

"Packende Ereignisse zu Wasser und zu Lande werden von Schröder mit epischer Qualität dargeboten. Alles in allem ein atemberaubender Roman über eine Reise rund um die Welt und zugleich über eine Reise zu sich selbst."
Peggy Gabel , XYZ literaturzeitung berliner jugendlicher

"Ein packend geschriebener Jugendroman, der zugleich ein faszinierendes Panorama aus der Mitte des 19.Jahrhunderts vermittelt. Die hoffentlich zahlreichen Leserinnen und Leser des Romans erfahren etwas über die Sklavenhaltergesellschaft des amerikanischen Südens, über die gnadenlose Jagd auf Wale und nicht zuletzt über den natürlich auch im 19. Jahrhundert stets latent präsenten Antisemitismus. Ein gelungener Initiationsroman!"
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, Niedersachsen

"Jonathan Blum will in Amerika sein Glück versuchen, wie alle Auswanderer des vergangen Jahrhunderts. Im widerfährt Ausbeutung, Schiffbruch, Shanghaiing, unmenschliche Anforderungen in Prärie und Wüste und immer der abgrundtiefe Judenhaß. Durch solche ungünstigen Abenteuer gelingt Jonathan Blum eine unfreiwillige Weltreise. Bemerkenswert ist die Botschaft dieses Buches an die jugendlichen Leser, auch wenn man sich von dem Glauben und dem Gott seiner Väter abwendet, so holt er einen doch immer wieder ein. So trägt die Erzählung des Jonathan Blum Elemente der Geschichten von Hiob und Jona in sich. All diese Glaubensfragen sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Abenteuerlektüre, die aber spannend und anschaulich zugleich vorgetragen wird. Es ist ein Lesevergnügen für solche, die nach umfangreichen Abenteuergeschichten verlangen, aber auch eine empfehlenswerte Auseinandersetzung mit den negativen Seiten der Menschheit und kann durchaus zur Diskussionsgrundlage verwendet werden."
Jugendschriftenausschuß Mittelfranken

"Dies war eines der fazinierenden Bücher die ich je gelesen habe. Das schreibe ich nicht nur so, nein ich denke es auch! Ab 14 J. (JP).
Biblio-Hits, Mai 1996

"...Doch das Buch ist weit mehr als der spannende Bericht einer noch im vorigen Jahrhundert so abenteuerlichen Weltreise. Es ist gleichzeitig die einfühlsame Beschreibung einer Reise zu sich selbst. Jonathan Blum lernt falsche und wahre Freunde zu erkennen und unterscheiden. Er erlebt, wie wechselhaft das Glück sein kann, wenn er das Leben in Reichtum plötzlich mit dem Kampf ums nackte Überleben tauschen muß, um wenig später durch harte Arbeit oder großes Glück wieder zu Wohlstand zu gelangen.
Dieser Roman ist eine gelungene Schilderung der Lebensumstände im späten 19. Jahrhundert. Doch gleichzeitig gelingt dem Autor die einfühlsame Charakterisierung persönlicher Konflikte. Jonathan wir zur Identifikationsfigur für Jungendliche heute, die aus Traditionen ausbrechen und eigene Wege finden wollen. Er verleugnet seine Glauben. Schließlich aber entdeckt er die Kraft, die ihm daraus erwachsen kann, und findet zu seinen Wurzeln zurück." Geeignet ab 16 Jahre.
Praxis Geschichte, Juli 1996

"Als Bericht zurückblickend aus der Perspektive des Jungen geschrieben, gewinnt das Buch zusätzlich an Unmittelbarkeit, läßt aber noch Freiraum für Gedanken und Zwischenbemerkungen des Autors Blum. Spannend, unterhaltsam, fesselnd und überaus kurzweilig liest sich dieses Buch, das ganz sicher eine Empfehlung wert ist."
Mainpresse, 28.12.1995



Auch als Taschenbuch erhältlich!