Der Sohn des Muschelhändlers


Vor dem Hintergrund des Ölbooms in Texas und Oklahoma, wo in den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts phantastische Gewinne gemacht und die Fundamente zu gewaltigen Wirtschaftsimperien gelegt wurden, erleben wir den Aufstieg und Fall von Henry Maynards: Als Gelegenheitsarbeiter und Latrinenansteher verdient sich der jungendliche Eisenbahntramp in den wilden Boomtowns sein erstes Geld. Zum mächtigen Ölbaron aufgestiegen, lockt ihn eine neue Herausforderung, und er errichtet an den Küsten Floridas ein Hotelimperium. Die Verwirklichung des großen amerikanischen Traumes scheint ihm in den roaring twenties geglückt. Doch der verheerende Hurrikan von 1935 versetzt seinem von riskanten Investitionen und dynastischen Intrigen angeschlagenen Unternehmen den Todesstoß. Dabei waren die Machtkämpfe innerhalb der Familie im Grunde vorprogrammiert, als Henry nicht der Stimme seines Herzens folgte und seine Jugendliebe, die aus einfachsten Verhältnissen stammende Mulattin Sally heiratete, sondern aus brennendem Ehrgeiz Leona, die bildhübsche Tochter eines New Yorker Wirtschaftsmagnaten.

Eine amerikanische Karriere: Vom Tramp zum Tycoon.

Der Lebensweg Henry Maynards, der als Gelegenheitsarbeiter auf den amerikanischen Ölfeldern einen kometenhaften Aufstieg erlebt, es zum Ölbaron bringt und an Floridas Küsten ein Hotelimperium errichtet. Jahrzehnte seines Lebens wird er zwischen der Liebe zur Mulattin Sally und zur High-Society-Schöhnheit Leona hin- und hergerissen. Als der verheerende Hurrikan von 1935 sein Geschäftsimperium zum Einsturz bringt und er einsieht, daß er seine Zeit an den falschen Traum vergeudet hat, wird die Stunde seiner größten Niederlage zur Stunde seines größten Sieges.

Der Sohn des Muschelhändlers,
Droemer Knaur Verlag, München 1995
DM 14,90
ISBN: 3-426-60573-2
Umfang: 528 Seiten
Ausstattung: Taschenbuch


Pressestimmen

"Der großartig komponierte Roman legt überzeugend und mitreißend dar, wie man begreiflichen Haß als Waffe und Motor positiv einsetzen kann. Das Buch besticht durch Insiderkenntnisse von Börse, Wirtschaft, Management... und hebt auf bezaubernde Weise die Kluft zwischen einem Proletarier- und einem Kapitalisten-Kind auf."

Westfalenblatt

"Ashley Carrington... entlarvt in seinem spannenden Roman die Klischees von Glück, Macht und Reichtum....Carringtons Roman liest sich wie eine dramatische reale Lebensgeschichte."

Hamburger Nachrichten